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Textilien für die Heißglasverarbeitung



Edelstahlfasern bieten eine außergewöhnliche Hitzebeständigkeit von bis zu 650 °C kontinuierlich und Dimensionsstabilität. Ihre glatte, metallische Oberfläche leitet die Wärme schnell ab und reduziert das Risiko eines Thermoschocks für das Glas. Fein versponnen können sie in Textilien eingearbeitet werden, ohne abrasive Rückstände zu hinterlassen.

Para-Aramidfasern bieten eine hohe Zugfestigkeit, Schnittfestigkeit und thermische Stabilität bis zu 500 °C. Sie dienen als strukturelles Rückgrat in Seilen und Gurtbändern, erhalten die Integrität unter Spannung und polstern gleichzeitig den Kontakt mit dem Glas ab.



PBO-Fasern bieten die höchste Zugfestigkeit unter den organischen Fasern und eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit von bis zu 650 °C. Sie widerstehen dem Abbau in Hochreibungs- und Hochtemperaturzonen, wodurch sie sich ideal für Außenschichten oder Verstärkungen in Bereichen maximaler Abnutzung eignen.

Diese Fasern werden oft gemischt und dann zu Garnen gesponnen, zur Weiterverarbeitung.

Die so hergestellten Garne werden dann zu Seilen oder Schläuchen geflochten; oder zu Gurtbändern oder Stoffen gewebt; oder vernadelt, um eine glatte und nicht abfärbende Glas-Kontaktfläche zu schaffen.

Diese Kombination gewährleistet, dass die Textilien hohen Temperaturen, mechanischer Beanspruchung und wiederholter Handhabung standhalten und dabei die makellose Oberfläche heißer Glasprodukte schützen.


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